Verhältnis Protein/KH/Fett ok??

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    • Verhältnis Protein/KH/Fett ok??

      Hallo ihr Lieben :)

      Ich schieße mal direkt los mit meinen Fragen!

      Ich bin 1,64m groß und wiege aktuell 69kg.
      Ich will Körperfett reduzieren und gerne ca 5-6 kg abnehmen.

      Seit 10 Tagen ernähre ich mich LC, das heißt in meinem Fall, meine tägliche Zufuhr an KH beträgt etwa 30-40g.
      Leider habe ich Probleme Fett und Protein im Gleichgewicht zu halten.
      Meist liegt Protein bei 80-100g und Fett schwankt stark zwischen 50-80g.
      Außerdem schaffe ich es eigentlich fast nie auf meine Kalorien.
      Habe mir errechnet täglich etwa 1600kal zu mir zu nehmen.
      Komme aber oft nicht mal auf 1200kal, obwohl Fett, KH und Protein „voll“ sind ???
      Bzw ich finde die Menge an Protein eigentlich zu hoch im Verhältnis zum Fett, oder nicht?

      Habe zwar bisher mit dieser Methode bereits 2,5kg abgenommen (in 10 Tagen), aber darunter eben auch viel Wasser, Umfang hat sich auch reduziert (hier und da 1-2 cm)

      was mache ich da falsch?
      Oder kann ich das so beibehalten?
      Sonst jemand Tips für mich als Neuling?

      Achja, Sport mache ich keinen (aus Zeitgründen, habe 4 Kinder...)
      Aber ich arbeite als Reinigungsfachkraft, d.h. Ausschließlich stehend und gehend und körperlich anspruchsvolle Belastung, für 5 Std täglich.
      Außerdem gehe ich täglich 45-60min spazieren.

      Möchte jedoch demnächst, sobald ich ein paar Gewichte aufgetrieben habe mit täglich Workout zuhause beginnen, v.a. Um der schlaffen Haut durch Schwangerschaften und Gewichtsschwankungen entgegen zu wirken ;)

      Freue mich auf eure Beiträge

      LG
      Icequeen
    • Die Lösung ist mehr Fett einzubauen. Kokosöl, Butter und Olivenöl sind wohlschmeckende und gesunde Fette. Gemüse in viel Kokosöl gebraten, Bullet-Proof-Coffee, oder reichlich Olivenöl im Salat füttern deine Kalorien auf, ohne den EW-Anteil hoch zu pushen. Wenn dein Körper auf die Fettverbrennung umspringt und richtig verwertet, wirst du von allein mehr Fett verzehren, weil der Körper genau 'weiß', wo er seine Energie her bekommt. Mit hohem EW-Anteil dauert die Umstellung länger, da EW verzuckert wird. Du kannst versuchen, den EW-Anteil noch etwas zu senken. 60-70g EW ist der Richtwert bei LCHF.

      Fett macht satt und zufrieden
      Fett ist dein Energieträger
      Fett spendet dir Power
      Fett kurbelt den Stoffwechsel an

      Viel Erfolg!
      "Am Ende wird ALLES gut. Wenn es nicht gut wird ist es noch nicht das Ende!"
      Oscar Wilde

    • danke dir für das Feedback :)
      Ja das werde ich dann mal versuchen!
      Ist halt gar nicht so einfach umzudenken und mit Fetten und Ölen nicht allzu sparsam zu sein :D

      Und wie mache ich das mit den Kalorien?
      Auch an Tagen wo EW und Fett ok sind, fehlen mir immer noch Kalorien, um auf mein Tagessoll zu kommen *kopfkratz*

      Oder liegt da irgendwo ein Rechenfehler??
    • Fett geht immer, wenn dir Kalorien fehlen ...
      Es ist wirklich ein komplettes Umdenken. Meine Stoffwechselrate hat sich mit Hilfe von Kokosöl tatsächlich erhöht. Messbar ist das über die Basaltemperatur. Ideal ist es, wenn diese in Ruhe bei 37°C liegt, weil dann die enzymatische Aktivität am effezientesten ist.
      "Am Ende wird ALLES gut. Wenn es nicht gut wird ist es noch nicht das Ende!"
      Oscar Wilde

    • Wenn mir Fett fehlt, knabber ich meistens noch ein paar Mandeln o.ä.

      Außerdem versuche ich mit z.b Leinsamen die Ballaststoffe reinzuholen, die ich brauche.

      Gibt es auch ne Obergrenze für die tägliche Zufuhr an Fett??
    • Nö, eigentlich nicht. Allerdings solltest du natürlich nicht auf Dauer über deinen Bedarf essen. Fett verbrennt Rückstandsfrei und aerob. Es hinterlässt keine Abfallprodukte und ist langfristig äußerst effezient. Durch die aerobe Verstoffwechselung werden mittelfristig die Sauerstoffversorgung aller Körperzellen verbessert.
      Wenn dich das Thema weiterführend interessiert, dann finde ich das Buch: "Krebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fett" eine aktuelle und gut verständliche Buchempfehlung.
      "Am Ende wird ALLES gut. Wenn es nicht gut wird ist es noch nicht das Ende!"
      Oscar Wilde