Zunehmen bei Demenz-Krankheit?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Zunehmen bei Demenz-Krankheit?

      Hallo liebe Leute,

      ich beschäftige mich derzeit mit einem Thema meine Großmutter betreffend, wo ich außer auf 24h-seniorservice.de/demenz.html noch keine wertvollen Informationen gefunden habe. Und zwar geht es darum, dass meine Großmutter in den letzten Monaten sehr stark abgenommen hat. Laut unserem Hausarzt ist das eine Folge der Demenz, da sie scheinbar immer wieder vergisst, dass sie noch nicht gegessen hat. Kennt ihr vielleicht eine Möglichkeit, wie ich da am besten vorgehen kann?


      Lieben Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oleKn ()

    • Wenn sie wirklich vergißt zu essen, wäre die kontrollierte Nahrungsaufnahme (z.B durch Pflegedienst oder Angehörige) sicher die erste Maßnahme. Es scheint bei Demenzkranken wirklich keine Seltenheit zu sein. Der Vater unseres besten Freundes ist letztendlich sehr abgemagert gewesen und hat dann irgendwann die Nahrung auch komplett verweigert. Es gibt in der Apotheke Maltodextrinpulver zu kaufen, womit man die Nahrung anreichern kann und damit eine Gewichtszunahme forcieren.
    • Genau, da braucht Deine Oma Hilfe und Kontrolle. Gibts auch häufig umgekehrt, dass Demenzkranke sofort nach dem Abräumen der Teller endlich Mittagessen wollen. Kann man leider nichts machen.
      Seltsam aber, dass das Hungergefühl da auch nicht mehr hilft. ?(

      Wenn man nix tut, tut sich auch nix!
    • Hallo,
      solche extremen Gewichtsschwankungen können auch mit der Psyche zu tun haben, das war zumindest bei uns der Fall. Als meine Oma ins Altersheim kam, hat sie in sehr kurzer Zeit extrem an Gewicht verloren, da sie einfach keinen Appetit hatte und nicht essen wollte.Bei uns haben dann die Alarmglocken geschlagen und wir haben sie aus dem Heim zu uns nach Hause geholt, da wir uns aber nicht selbst rund um die Uhr um sie kümmern konnten, haben sich meine Eltern intensiv mit dem Thema Polnische Pflegekräfte beschäftigt und sich am Ende dafür entschieden, so eine Pflegekraft zu engagieren.Oma ging es sofort viel besser. Ich glaube, dass sie einfach ihre gewohnt Umgebung und Familie vermisst hat.
      Liebe Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wenera ()