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1

Donnerstag, 29. Juli 2010, 11:50

Bauch OP

Hallo alle!

Im vergangenen Jahr habe ich 30kg abgenommen und habe vor, noch weitere 20 mindestens abzunehmen. Das dauert zwar noch ne Zeit (ist ja auch okay) aber da ich seit meiner Jugend immer mal mehr und mal weniger übergewichtig war hat wohl mein Bindegewebe am Bauch gelitten und mein Bauch hat schon immer etwas mehr gehangen. Durch die Abnahme jetzt hängt er aber noch viel mehr und das wird ja eher schlimmer als besser.

Nach Auskunft meiner KK (BKK Aktiv) werden solche OPs aber nur bei ernsten medizinischen Problemen übernommen und psychologische Probleme werden nicht akzeptiert. Jetzt ist natürlich die Frage, wie sichern sich die KKs ab, dass es ernsthafte medizinische Probleme sind? Muss man dann zu einem Arzt der KK? Und gibt es Kassen, die das eher bzw. nicht so streng regulieren, so dass man leichter an die OP kommt?

Und: wie viel kostet eine solche OP wenn man das dann selbst bezahlt?

Fragen über Fragen...

Danke für Eure Antworten, Anregungen, Tips und Erfahrungen.

LG

Nadja

MonikaB

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2

Donnerstag, 29. Juli 2010, 12:09

Du stellt einen Antrag bei der KK, am besten gleich mit Begründung und Attesten von deinen Ärzten. Dann musst du zum Medizinischen Dienst der KK und wirst von einem Arzt begutachtet. Medizinische Gründe sind z.B.: Scheuerstellen an den Hautfalten, Pilzbefall und Entzündungen in den Hautfalten.

Was so eine OP privat bezahlt kostet, kann nur dir nur ein plastischer Chirurg sagen. Vielleicht lässt du sich einfach mal bei einem Chirurgen beraten.

Das Regelwerk bei den gesetzlichen Kassen ist weitgehend einheitlich, bei einer Ersatzkasse hast du vielleicht einen Tick bessere Chancen als z.B. bei einer Betriebskrankenkasse oder der AOK.
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3

Donnerstag, 29. Juli 2010, 12:18

Hmmmm... danke Dir. Dann wird das wohl nix. Zwar würde mir mein Arzt das sicherlich ausstellen, aber ob das der medizinische Dienst dann auch so sieht. Well... dann trainiere ich einfach weiterhin und schaue mal, ob sich das zumindest noch etwas ändert.

MonikaB

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4

Donnerstag, 29. Juli 2010, 12:21

Ich würde auf jeden Fall mal mit dem Arzt sprechen, vielleicht ist er hilfsbereiter als du glaubst.

Und einen Beratungstermin bei einem Chirurgen (am besten in einem Krankenhaus mit Rekonstruktionsabteilung) kannst du auch so machen.

Schau mal in der Mitgliederliste nach Nico, sie hat ihre OP selbst bezahlt und dann die KK auf Zahlung verklagt ... und gewonnen.
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5

Freitag, 30. Juli 2010, 11:56

Hallo Nadja,
ich will jetzt keine Fremdwerbung betreiben :shy: , aber im LOGI-Forum hat Mopsmama dazu sehr gut geschrieben - auch was du keinesfalls bei der KK erwähnen darfst (psych. Probleme ... z.B.). Schau dir mal die Beiträge von Mopsmama da an, ist noch nicht so lange her.

LOGI-Forum: Allgemeines zu Ernährung und Gesundheit: Fragen zur Bauchdeckenstraffung

Gruß - Lucia

MonikaB

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Freitag, 30. Juli 2010, 20:36

Diese Beiträge von Mopsmamma findest du hier im Forum auch. MM war lange hier Stammgast.
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Austrian

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7

Freitag, 30. Juli 2010, 22:25

NACH der Abnahme von 50kg und dem halten dieser Abnahme von sagen wir einem Jahr sind die Chancen jedenfalls weit größer als jetzt. Wichtig ist auf jeden Fall, daß der Wille zum Gewichtserhalt erkennbar ist. Der folgende Befund:

Zitat


Bei mir steht unter anderem der Gewichtsverlust drin und das mir die sogenannte Bauchschürze starke Schmerzen bereitet, was auch den Tatsachen entspricht! 55 kg müssen ja früher auch mal irgendwo gesessen haben. Außerdem bin ich von Zeit zu Zeit wund unter der "Schürze", trotz sorgfältiger Körperpflege und ich mußte auch teilweise Schmerzmittel einnehmen.

http://forum.gofeminin.de/forum/chirurgi…nstraffung.html

ist dann überhaupt eine klare Indikation für eine Kostenübernahme. Ein bloß ästhetisches Problem reicht dagegen fast nie aus. Preis für Selbstzahler in deutschen Kliniken: http://www.kosmetische-plastische-chirur…tik/deutschland . Das hängt auch vom Umfang ab und ob eine Fettabsaugung dazukommt oder nicht. Wer sich traut ist im osteuropäischen EU-Ausland billiger dran: http://www.kosmetische-plastische-chirur…stik/tschechien wobei die Pfuscherquote dort auch nicht höher ist, ich würde dann nur einen mehrwöchigen Aufenthalt vor Ort einplanen um bei Komplikationen rasch Hilfe erhalten zu können. Das ist eine große OP mit einer riesigen Wunde, da kann richtig was schiefgehen.