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Freitag, 14. Mai 2010, 07:59

Marathon-Nacht-Rostock 31.07.2010

Am Sonntag beginnt für mich die 10 wöchige Vorbereitungsphase auf die Rostocker-Marathon-Nacht. Es ist für mich die letzte Chance mein erklärtes Ziel mit 40 einen Marathon unter 4 h zu laufen zu erreichen. Eine Woche danach werde ich nämlich 41. Neben einem guten Training muss ich dazu vor allem noch mein Gewicht reduzieren. Die Waage zeigte heute morgen 98,2 kg an.

Ich habe mir vorgenommen, dass in den nächsten 10 Wochen zwischen 8-10 kg purzeln sollen. Zunächst möchte ich ab morgen mit der 2 wöchigen ersten Phase von South Beach beginnen. Danach will ich mich an die Metabole-Diät nach dem Buch von Claudia Wernig und Stephan Korte anlehnen.

Ich habe mir vorgenommen Ernährungs und Trainingsplan hier einzustellen.

Joe

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Joru« (14. Mai 2010, 16:48)


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Montag, 17. Mai 2010, 15:07

Na dann gutes Gelingen!
Wie sind denn Deine aktuellen HM - und 10km Zeiten? Hat das Vorhaben Aussicht auf Erfolg, oder wird es eher knapp?

Eben erst vor ein paar Wochen feierte ich meinen 42,2ten Geburtstag mit köstlichen 42,2km Laufen..., allerdings in mehr als 4h .... ;)
Bis dahin (also bis zur 4h-Grenze) werde ich auch noch ein Weilchen trainieren und abnehmen müssen - aber es ist in diesem Leben noch zu schaffen, da bin ich sicher! :rosa:

motivierte Grüße
Teddy

Austrian

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Dienstag, 18. Mai 2010, 00:19

Nachtlauf! Hat für mich eigene Gesetze, die ich noch lange nicht ganz durchschaut habe. Aktuell heißt ein Wettkampf um 19 Uhr für mich: letztes Essen ist mittags. KH-reich. Ich brauche sicher weit mehr als die üblichen 2-3h, bis sich der Blutzucker gesetzt hat. Problem: ich laufe zu wenig WK abends und Training schon gar nie. Ich mag das nicht, ich bringe einfach nix zusammen am Abend, habe immer so nach 5km ein tiefes Loch das mühsam erst wieder nach ca. weiteren 5km verschwindet. Selbst an einem Tag, wo ich mich ketogen ernährt habe. Aber vielleicht läufst Du ja regelmäßig abends, dann weißt Du ja wie Dein Körper reagiert. Ich habe üblicherweise nur einen Nacht-Halbmarathon im Jahr und es ist für mich jedes Mal ein größerer Tod als ein Marathon bei 33°.

Ich bin Rostock übrigens 2007 gelaufen, aber nur den Halben. 2008 wollte ich den ganzen laufen, war aber abgesagt. Voriges Jahr war ich nach Füssen so fertig dass ich den Freistart habe verfallen lassen, keine Lust gehabt. Wäre heuer eigentlich dran.

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Dienstag, 18. Mai 2010, 10:30

@Austrian: einen echten Nachtlauf habe ich noch nicht versucht, aber schon einige 5er oder 10er abends um 19:00 oder 19:30Uhr, und ich war jedesmal relativ langsam im Vergleich zu sonst.
Für mich macht es einen Riesenunterschied, ob die Füße noch von einem Arbeitstag "dick" sind, oder es frisch morgens losgelaufen wird :)

Aber das Problem hat ja nicht jeder :cat3:

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Donnerstag, 20. Mai 2010, 09:31

Danke für die guten Wünsche.

Ich laufe momentan keine Wettkämpfe. Den letzten Halbmarathon bin ich ende März gelaufen. Mit sehr wenig Training bin ich da auf 1:50 gekommen. Ich denke dass ich was die Geschwindigkeit anbetrifft, ganz dabei bin. Allerdings habe ich vor 2 Jahren die Erfahrung gemacht, dass diese Umrechnungen nicht immer funktionieren. Da hatte ich eine Halbmarathonzeit von 1:48 und habe mein Ziel in Hamburg dennoch deutlich verfehlt. Ich schiebe es darauf, dass ich eigentlich zu schwer zum Marathon bin und deshalb immer zwischen km 25-30 einbreche. Lange Trainingsläufe mache ich eigentlich auch genug, aber auch da geht es mir so, dass ich ab km 25 meist schon große Schwierigkeiten habe, das Tempo zu halten. Entscheidend wird also sein, ob ich es schaffe noch ein paar Kilo abzuwerfen (konsequente Vorbereitung natürlich selbstverständlich vorausgesetzt). Damit plage ich mich allerdings sehr. Ich habe Anfang Feburar innnerhalb von 6 Wochen ca. 14 Kilo abgenommen. Seither geht es nicht mehr vorwärts und konsequente LC Pahsen werden immer wieder von FA unterbrochen. Ich will dennoch nicht aufgeben. Bin jett seit 4 Tagen zumindestens konsequent LC und trainiere auch gut. Allerdings esse ich noch zu viel.

Nachdem was Du schreibst wird es für mich doppelt schwer Austrian, denn auch ich bin der Morgenläufer. Wahrscheinlich sollte ich jetzt schon beginnen am Abend zu trainieren.

Joe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joru« (20. Mai 2010, 09:33)


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Sonntag, 23. Mai 2010, 07:06

Noch 10 Wochen Ausgangsgewicht 96,7 kg - Ziel 86,7 kg

Eine Woche ist vergangen und gerade habe ich festgestellt, dass ich mich in der letzten Woche verzählte hatte. Die 10 wöchige Vorbereitungsphase beginnt nämlich erst heute. Gar nich so schlecht, denn so super lief die letzte Woche dann doch nicht. Ich bin zwar ganz ordentlich gelaufen, aber Abends habe ich doch zu viel gegessen, wenn auch meist LC. Einen Fresstag hatte ich dann auch noch. Aber das Ergebnis geht dennoch. Die Waage zeigte heute Morgen 96,7 kg an. Jetzt soll jede Woche ein kg purzeln. Nächste Woche um diese Zeit sollen es also 95,7 kg sein.

Austrian

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Dienstag, 25. Mai 2010, 22:32

Wochenende ist bei mir immer fressen. Schon wegen der Psychohygiene, aber auch wegen dem Stoffwechsel. Immerhin halte ich diese Woche den Hunger wieder recht zu aus. Ist ne Kopfsache, vor allem Angst vor dem Brixen-Marathon. 1800 Höhenmeter, da zählt jedes Gramm weniger. Aber die letzten 2 Monaten waren auch bei mir ein Graus, fressen ohne Ende. Man muß eben wissen, wozu das alles. Tja, wozu? Jetzt will ich wieder in meine engen Tri-Tops passen. Mal sehen wie lange noch.

Eigentlich wollte ich ja nach meinem HM 2007 noch einmal nach Rostock zurückkommen und den Marathon laufen. 2008 wurde vom Veranstalter abgesagt, 2009 habe ich nicht mögen, da wäre 2010 eigentlich dran. Aber ich habe schon eine Woche vorher in Füssen einen Marathon geplant. Klingt dann eher mehr nach 2011.

Für ne kurze Zeit (10 Wochen) haben sich bei mir Visualisierungstechniken bewährt: http://www.beyourbest.de/motivation/visualisierung/ konkret stelle ich mir vor wie ich in Bestform am Start stehe, Fotos gemacht werden, ich mit erhobenem Haupt durchs Ziel laufe, die Bestzeit auf der Uhr sehe, etc.. und diese dabei empfundenen Gefühle ins Jetzt übertrage und im Idealfall sind die stärker als der Hunger, den ich tatsächlich verspüre. Das kostet Kraft und ich habe nicht die Motivation das für das ganze Jahr durchzuhalten, aber für ein Ereignis habe ich das schon öfter hinbekommen. Das Ziel muss es einfach wert sein, die Entbehrungen in Kauf zu nehmen. Versuche das mal für den einen Wettkampf.

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Montag, 7. Juni 2010, 13:29

Dann wollen wir es mal damit versuchen.

Danke für den Tipp. Ich habe mir vorgenommen es jetzt mal dizipliniert damit zu versuchen. Ich bin auch so nicht ganz unzufrieden. Die Waage zeigte heute morgen immerhin nur 95kg an. Da stimmt zumindestens die Tendenz. Noch sind es 8 Wochen und ich halte die 9kg die noch fehlen tatsächlich für machbar. Was das Training anbelangt bin ich denke ich gut im Plan. Mit dem Abnehmen geht es einigermaßen. Da ist schon noch Potenzial.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joru« (9. Juni 2010, 05:28)


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Mittwoch, 9. Juni 2010, 18:15

Zitat


Der Hunger ist wie eine Ehefrau: immer da, wenn man ihn - beziehungsweise sie - am wenigsten braucht. Das Läuferleben ist leichter, wenn du lernst, mit beiden auskömmlich zu leben.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,699003,00.html

was Achilles da lustig beschreibt, ist tatsächlich der Kern der Aufgabe: mit dem Hunger leben lernen. Ich habe die letzten ~2 Wochen auch wieder mächtig Fett abgeworfen, "einfach nur" dadurch, daß ich den Hunger wieder besser aushalten kann. Ein bischen hilft mir dabei die Aussicht, auf den Brixen-Marathon (bei einem Bergmarathon zählt jedes Kilo doppelt im Vergleich zu einem Flachstück), ein weiteres Stück ist die Freude, wieder meine engen Tri-Tops tragen zu können, ohne daß mein Ranzen aussieht, als hätte ich einen WM-Ball verschluckt, dann habe ich mich gerade heute morgen gefreut, daß ich selbst die nur abgekochten 1-2 Kilo beim Laufen sehr positiv merke, usw..
ich verlor bisher nach einiger Zeit, das waren von 2 Monaten bis 1,5 Jahren, den Fokus und dann geht die Fresserei wieder los. Mit den Jahren immer weniger, also musste ich vor 10 Jahren noch 2 Monate Diät halten um eine optisch ansprechende Form zu bekommen, reichen heute 3 Wochen, aber das ist vielleicht auch nur, weil ich früher nur 1* im Jahr in Form war und heute 3*.
Wenn man den Fokus hat, dann wird der Hunger regelrecht zum Freund. Es ist dann so wie Muskelkater oder ein Erschöpfungsgefühl: es ist einerseits unangenehm, kommt aber mit dem Zusatznutzen, daß sich was tut. Und es ist auch eine viel tiefere Befriedigung, richtig heftigem Hunger mit Essen nachzugeben als bloß einem oberflächlichen Appetit.

In 2 Monaten schaffst Du sicher eine Menge, wenn Du Dir regelmäßig vorstellst, wie Du mit federnden Schrittes durchs Ziel läufst, mit einer neuen Bestzeit, eine Medaille umgehängt bekommst Du in einem schnittigen Outfit wie ein Läufer und nicht wie ein Walker aussiehst.
Eine Vorsorgeuntersuchung könntest Du auch machen und Dir jetzt schon vorstellen, wie gut die Blutwerte sein werden, der Ruhepuls niedrig, der Blutdruck normal ... da haben Spitzensportler die abenteuerlichsten Figuren erfunden, was neben Talent eine der wichtigsten Faktoren für den Erfolg ist. Berichte!

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Dienstag, 15. Juni 2010, 07:03

Na wenn das keine Motivation war...

Das war gut Austrian. Bin sehr zufrieden mit mir. Die Waage zeigte gerade 92,9 kg an. So "wenig" habe ich seit 2,5 Jahren nicht mehr. Es sind noch knapp 7 Woche und da wird noch was purzeln. Am Sonntag habe ich einen 35km Lauf gemacht und der ging deutlich besser, als ich die langen Läufe gewohnt war. Wenn ich es endlich mal schaffe am Ball zu bleiben, werde ich am 31.07. in einer Zeit mit einer 3 ganz vorn durchs Ziel laufen - ich freue mich drauf.

Austrian

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Mittwoch, 28. Juli 2010, 14:08

3 Tage noch - wie ist die Lage? Ich war in Füssen letzten Sonntag, http://picasaweb.google.com/jgrabner/KonigLudwigDer3, aber jetzt ist für mich mal Wettkampfpause für ein Monat, ich muss wieder seriös trainieren, um etwas schneller zu werden. Die letzten Läufe waren alle über 4h, das sollte nicht so bleiben.