Benutzerinformationen überspringen
Registrierungsdatum: 14. August 2002
Wohnort: VIE
Hobbys: BB, Laufen
Zitat
Übergewicht entwickelt sich zu einer regelrechten Epidemie - Sechs Prozent der Kinder und Jugendliche haben Normalgewicht
Regensburg - Die Zahlen sind schockierend: „Nur etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen haben heute Normalgewicht", berichtet der deutsche Reportagedienst obx-medizindirekt über das Ergebnis einer Studie, die unter mehr als 20.000 Kindern und Jugendlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemacht wurde. 18 Prozent waren übergewichtig, 47 Prozent jedoch krankhaft übergewichtig. Sie leiden an Adipositas - Fettsucht. „Eine Zeitbombe", klagen Experten wie Ulrich Oltersdorf von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe. Folgeerkrankungen dieser Übergewichtslawine seien Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schäden an den überlasteten Gelenken und Verdauungsstörungen. Und diese Entwicklung betrifft schon lange auch die Erwachsenen.
Zwei Faktoren sind nachweislich die Ursachen der Fettsucht-Epidemie: Falsche Ernährungsweise und mangelnde Bewegung. „Wir essen zu viel Fett, zu viel Zucker und zu viel Fleisch". Das ist das Fazit des ersten Europäischen Ernährungs- und Gesundheitsberichtes, der die Ernährungsgewohnheiten in 14 europäischen Ländern untersuchte. Erfreulicherweise hat nach dieser Studie der Verzehr empfehlenswerter Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse, Fisch und gesunder Pflanzenöle zugenommen. Bedauerlicherweise aber auch der Verbrauch von Zucker, Bier, tierischen Fetten, Fleisch und Geflügel. Das heißt im Klartext: Wir essen immer mehr, und zwar von allem.
Heißhungerattacke
Werden viel Zucker und leicht verwertbare Kohlenhydrate aufgenommen, setzt die Bauchspeicheldrüse übermäßig große Mengen an Insulin frei. Das aber stoppt den Fettabbau im Körper und löst gleichzeitig Heißhunger aus. Wenn dann erneut etwas Süßes oder leicht verwertbare Kohlenhydrate gegessen werden, mündet das in einen Teufelskreis: Es entsteht wieder Hunger, das Übergewicht wächst unaufhaltsam, der Blutzuckerspiegel steigt. Allmählich entsteht eine Unempfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, die Zuckerverwertung wird dadurch verschlechtert. In den Blutgefäßen bilden sich Ablagerungen, die zu Verengungen und als schlimmste Folge zur Thrombose bzw. zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
Da Fett mit 9 Kalorien pro Gramm mehr als doppelt so viel Energie liefert wie Kohlenhydrate und Eiweiß, muss der Fettverzehr auf ein vernünftiges Maß verringert werden. Vor allem die gesunden Fette (mehrfach ungesättigte Fettsäuren), die in Pflanzenölen wie Rapsöl, Leinöl oder Walnussöl und in Seefischen wie Hering, Lachs, Makrele und Thunfisch, in Leinsamen, Nüssen und Sojaprodukten enthalten sind, sollten auf den Speiseplan gesetzt, dafür die eher krank machenden tierischen Fette von rotem Fleisch und Geflügel gemieden werden.
Hüten sollte man sich vor allen gesättigten versteckten Fetten, die sich in süßem Gebäck wie Blätterteig, Waffeln, Schokolade, in Fleischsalat, Leberwurst, Wiener Würstchen, Bratwurst, Kartoffelchips, Torten und Kuchen, in Käse wie Camembert, Mascarpone oder Emmentaler, in Pommes frites und Toast Hawaii, in Käsespätzle, Pizzas, Salami, Leberkäse und Frühlingsrollen verbergen. Stattdessen sollten Sie viel pflanzliche Nahrung zu sich nehmen, also Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst, die uns mit basischen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Magnesium, aber auch mit den wichtigen Ballaststoffen versorgen. Nüsse führen uns wertvolle Fettsäuren und ebenso wie Sojaprodukte pflanzliches Eiweiß zu. Achten Sie darauf, wenn sie Fleisch essen, dass Sie magere Stücke auswählen.
Veränderte Ernährungsweise zeigt Wirkung
In Polen gibt es seit 1990 ein Regierungsprogramm, das körperliche Bewegung und den Verzehr von Früchten und ungesättigten Fetten statt gesättigter tierischer Fette fördert. Seither hat sich die Zahl der Herzinfarkte um rund 40 Prozent verringert. In Finnland wurde vor 35 Jahren neben konsequenter körperlicher Bewegung die Verwendung eines Speisesalzes propagiert, das nur noch zu 50 Prozent aus Kochsalz (Natriumchlorid) besteht und deshalb nur halb so viel Natrium enthält. Dieses Programm verringerte mittlerweile die Zahl der Herzinfarkte um 75 und die der Schlaganfälle um mehr als 60 Prozent.
Benutzerinformationen überspringen
Moderatorin Anfängerthemen
Registrierungsdatum: 15. August 2003
Wohnort: Hamburg
Beruf: Marktforscherin
Hobbys: Musik: Querfloete, Singen
Benutzerinformationen überspringen
Registrierungsdatum: 23. November 2003
Gewicht: zu viel
Körpergröße: 165 cm
LC-Form: gaaanz streng LC, aber nicht Atkins! da ohne Sport ^-^
Sport: Wii ;-)
Titel: Miss Europa-Beifahrerin
Wohnort: OWL
Beruf: Sekretärin
Hobbys: meine Kids, Internet, geocaching, Musik
und genau das habe ich auch meinen kräftig gebauten Jungs immer gesagt - abnehmen darf ein Heranwachsender nicht wollen, jedenfalls nicht wenn er nicht unter die Kategorie fettleibig fällt, aber mein 12j. wiegt zurzeit auch knapp 50kg bei nur 145 cm und er sollte nun wirklich erst mal nur wachsen
sag ich mal als Mathe-Laie die sowieso nur einer Statistik glaubt, die sie selbst gefälscht hat