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Mittwoch, 24. Februar 2010, 07:13

Anfängerfragen

Guten Tag,

ich habe vor 3,5 Wochen einen Neustart mit dem Abnehmen gemacht. Mein Gewicht ist seitdem von 111kg auf 104 kg runtergegangen. Bislang habe ich fast ausschließlich Ausdauersport gemacht, neben Radahren und Schwimmen vor allem Laufen. Damit kenne ich mich auch ganz gut aus. Habe so ziemlich alle einschlägigen Bücher übers Laufen gelesen und bin 6 Marathons gelaufen. Mein Lauftrainig steht auch nicht in Frage. Das Krafttraining soll zusätzlich sein.

Von Krafttraining habe ich nur sehr wenig Ahnung. Ich habe mir ab und an mal im Fitneßstudio einen Trainingsplan machen lassen, den ich nie lange verfolgt habe und kenne so einige Grundlagen, wobei ich mir da auch nicht sicher bin, ob ich da richtig liege. Ist wahrscheinlich eher so gefährliches Halbwissen.

Ich habe mir dieses mal keinen Trainingsplan von einem Trainer machen lassen. Ich bin bei Elixia und bislang und ich hatte bislang den Eindruck, dass die einem auch immer nur den Standard aufdrücken.

Ersteinmal zu meinen Zielen. Ich möchte sicher keine Muskelberge aufbauen oder Bodybuilder werden. Allerdings möchte ich vor allem am Oberkörper. d.h. Arm, Brust und Rückemuskelatur deutlich Muskeln aufbauen. Meine Beine will ich eigentlich kaum verändern. Die sind trotz meines Übergewichts ziemlich okay. Kräftig aber nicht massig.

Jetzt zu meinen konkreten Fragen:

1. Ist es überhaupt möglich abzunehmen und gleichzeitig Muskeln aufzubauen. D.h. kann ich im Kaloriendefizit leben und trotzdem Muskeln aufbauen?

2. Ich trainiere (auf Anraten eines Kumpels) z.Z. auf eigene Faust so eine Art Pyamidentraining. D.h. jeweils 20, 15, 12 10, 8, 6 Wiederholungen pro Übung. Immer Brust, Lat, Bizeps, Trizeps und Bauch. Das ganze so 2-3 mal in der Woche (zusätzlich laufe ich zwischen 50-70km) - Ist das sinnvoll oder nicht. Was würdet Ihr empfehlen.

3. Muss ich tatsächlich unbedingt auch die Beinmuskeln trainieren. Ich will sie eigentlich gar nicht groß verändernd und außerdem fürchte ich, dass ein Beintraining mein Lauftraining beeinträchtigt. Trotzdem habe ich schon öfter die Meinung gehört, dass man die unbedingt auch mit trainieren muss. Wenn ja, welche Übungen.

3. Gibt es noch eine Literaturempfehlung. Hier sind ja schon einige - welches ist denn für einen Anfänger am Besten geeignet?

Ansonsten bin ich natürlich für jeden Hinweis dankbar und entschuldige mich vorab für dumme oder redundante Fragen.

Joe

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2

Mittwoch, 24. Februar 2010, 08:15

Hi Joe,

zu 1. ich bin der Auffassung/habe die Erfahrung gemacht: ja, ist möglich, mit einem leichten Kaloriendefizit und eiweißreicher LC-Ernährung
zu 3. mache ich im Rahmen eines Ganzkörpertrainings auch, wenn auch im Bereich der Kraftausdauer (20 Wdh.), da ich ebenfalls regelmäßig laufe.

Viele Grüße
Andi
:)

Barbie

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Mittwoch, 24. Februar 2010, 09:28



1. Ist es überhaupt möglich abzunehmen und gleichzeitig Muskeln aufzubauen. D.h. kann ich im Kaloriendefizit leben und trotzdem Muskeln aufbauen?


Ja! Nicht unbedingt massig viel, aber ja! Zum Muskelaufbau braucht es einen entsprechenden Trainingsreiz und eine positive Stickstoffbilanz. Also genug Eiweiß!
Ich persönlich halte viel davon, bei Kaloriendefizit und Muskelaufbauwunsch zusätzlich mit Flüssig-Aminos oder BCAAs zu supplementieren um die positive Stickstoffbilanz auch bei wenig Kcal sicher zu gewährleisten.

Zitat

2. Ich trainiere (auf Anraten eines Kumpels) z.Z. auf eigene Faust so eine Art Pyamidentraining. D.h. jeweils 20, 15, 12 10, 8, 6 Wiederholungen pro Übung. Immer Brust, Lat, Bizeps, Trizeps und Bauch. Das ganze so 2-3 mal in der Woche (zusätzlich laufe ich zwischen 50-70km) - Ist das sinnvoll oder nicht. Was würdet Ihr empfehlen.


Gerade in der Anfangszeit reagiert der Körper auf jede Art von Trainingssystem. Mir würde die Pyramide zu lange dauern. Wenn Du das als Ganzkörper (bzw Ganz-Oberkörper)-Plan machst, bist Du ja stundenlang dabei.
Wenn das Training zu lange dauert, sind die Übungen, die man zum Schluss macht, meistens nicht mehr sehr effizient.
Ich würd in Deinem Fall nicht mehr als 3 Sätze à 10-12 WHs machen.
Wenn das Laufen Priorität hat, würde ich es bei 2 x wöchentlich Oberkörper-Krafttraining belassen und nur an den Tagen laufen, an denen Du nicht Kraft trainierst.

Zitat

3. Muss ich tatsächlich unbedingt auch die Beinmuskeln trainieren. Ich will sie eigentlich gar nicht groß verändernd und außerdem fürchte ich, dass ein Beintraining mein Lauftraining beeinträchtigt. Trotzdem habe ich schon öfter die Meinung gehört, dass man die unbedingt auch mit trainieren muss. Wenn ja, welche Übungen.


Ich würds tun. 1 x die Woche Beintraining. Gezielt gestärkte Muskeln lassen Dich auch schneller laufen.
Z.B. Bein vor Oberkörper, dann erst laufen oder sogar vor nem Pausetag Beintraining.
Hier bieten sind Kniebeugen und Ausfallschritte mit Langhantel an, weil das Kombinationsübungen sind.
:herz: The wise are wise because they love. Fools are fools because they are convinced they can understand love :herz:
Paulo Coelho


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4

Donnerstag, 25. Februar 2010, 10:49

Gerade in der Anfangszeit reagiert der Körper auf jede Art von Trainingssystem. Mir würde die Pyramide zu lange dauern. Wenn Du das als Ganzkörper (bzw Ganz-Oberkörper)-Plan machst, bist Du ja stundenlang dabei.
Wenn das Training zu lange dauert, sind die Übungen, die man zum Schluss macht, meistens nicht mehr sehr effizient.
Ich würd in Deinem Fall nicht mehr als 3 Sätze à 10-12 WHs machen.
Wenn das Laufen Priorität hat, würde ich es bei 2 x wöchentlich Oberkörper-Krafttraining belassen und nur an den Tagen laufen, an denen Du nicht Kraft trainierst.


Vielen Dank für den Tipp. Ich habe auch schon gemerkt, dass dies Pyramide sehr lange dauert. Ich hatte dann eigentlich vor, jeden Tag kurz zu gehen und den einen Tag Chest-Press, Lat und Bauch und am nächsten Bizeps, Trizeps und Bauch zu machen. Ich hatte mir idealerweise geacht, dass ich das in der Mittagspause durchziehen kann und das Mittag dann durch einen Eiweissshake ersetze. Klingt ganz gut, aber praktisch ist es so, dass ich es nicht schaffe jeden Tag zu gehen und so die Bizeps/Trizeps-Übungen bislang auf der Strecke blieben und ich nur Brust, Lat und Bauch gemacht habe. Es ist nämlich wirklich so, dass nach den Lat Übungen natürrlich die Bizeps-Curls schwieriger sind und das gleiche gilt für Chest-Press und Trizeps. Also werde ich wohl mal auf die 3 Sätze mit 10-12 Wiederholgen umsteigen.

Ich würds tun. 1 x die Woche Beintraining. Gezielt gestärkte Muskeln lassen Dich auch schneller laufen.
Z.B. Bein vor Oberkörper, dann erst laufen oder sogar vor nem Pausetag Beintraining.
Hier bieten sind Kniebeugen und Ausfallschritte mit Langhantel an, weil das Kombinationsübungen sind.


Das bringt mich auf die Idee den HOT IRON Kurs zu besuchen. Das ist so eine Art Aerobic mit Langhantel. Da ist genau diese Übung auch mit dabei. Kann doch eigentlich nicht verkehrt sein, oder?


Ja! Nicht unbedingt massig viel, aber ja! Zum Muskelaufbau braucht es einen entsprechenden Trainingsreiz und eine positive Stickstoffbilanz. Also genug Eiweiß!
Ich persönlich halte viel davon, bei Kaloriendefizit und Muskelaufbauwunsch zusätzlich mit Flüssig-Aminos oder BCAAs zu supplementieren um die positive Stickstoffbilanz auch bei wenig Kcal sicher zu gewährleisten.


Was sind denn flüssige Aminos oder BCAA ? Ein dumme Frage. Sicher kann ich mir das googlen. Werde ich auch gleich mal machen. Wo kauft man das? Im Internet?

Gestern war ich im Fitnesstudio, aber leider fühlte ich mich nach 3 sehr strengen Lowcarbtagen ziemlich schlapp. Die Waage zeigte vor dem Training 102,5 kg an, was ein Zeichen ist, dass ich wohl ziemlich entwässert war, denn neute Morgen zeigte sie wieder 103,3kg an, ohne dass ich viele gegessen hätte. Eigentlich wollte ich eine Stunde auf dem Laufband laufen und dann etwas Krafttraining machen. Ich musste aber nach 45 min Laufen abbrechen, weil ich mich total schlapp fühlte. Ich hatte schon überlegt heute mal einen High-Carb/Low-Fat Tag einzulegen, habe den Gedanken heute Morgen aber wieder verworfen. Ich bin heute Morgen bei eine herrlichen Sonnenaufgang eine Stunde locker und langsam gelaufen und fühle ziemlich gut. Heute Abend will ich dann noch ein wenig Gerätetraining machen. Soweit läuft es eigentlich gut.

Joe

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Joru« (25. Februar 2010, 10:53)


Austrian

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Dienstag, 2. März 2010, 22:49

schaden tun Aminosäuren in freier Form nicht, aber sie sind das Geld nicht wert. Eiweiß ist Eiweiß, egal ob in Pulver- oder flüssiger Form, egal ob schon vorverdaut oder ob der Magen noch was dazutun muß, die Proteinketten aufzuspalten. Man kann in Labor nachweisen, daß freie Aminosäuren schneller ins Blut wandern, aber wozu? Die Reparaturphase nach einem intensiven Training dauert 24-72 Stunden, da ist es völlig egal, ob das Eiweiß ein paar Minuten früher in die Blutbahn schießt oder nicht. Zu Schwarzeneggers' Zeit gab es auch keine flüssigen Aminos.

Ein Marathonläufer sollte mM tatsächlich nicht die fetten Kniebeugen wie ein Bodybuilder machen. Ich würde es am Verletzungsgrad festmachen: tut was weh im Bereich der Beine, etwa in den Knien? Dann können freie Kniebeugen helfen, das Muskelkorsett um dieses fragile Gelenk zu kräftigen und es damit zu entlasten und unterstützen. Tut gar nichts weh, dann reicht auch alle sagen wir 2 Wochen mal ein leichtes Beintraining mit freien Kniebeugen, Ausfallschritten, Kreuzheben und Beinbeuger einzustreuen, weit weg von Maximalgewichten. Bei 50+ Wochen-km machen die Beine ordentlich was mit, besondern wenn sie mehr als 100kg über den Asphalt wuchten müssen, das ersetzt die Kniebeugen großteils.

Brust und Rücken sind Grundübungen. Dazu noch Arme ist Luxus - kann man machen, muß aber nicht. Wenn, dann würde ich Schultern extra trainieren. Ist ne Zeitfrage, Langstreckenläufer haben üblicherweise wenig Zeit weil sie Stunden um Stunden auf der Laufstrecke zubringen. Dann muß man priorisieren und da haben Brust und Rücken als größte Muskelgruppen Vorrang.

Krafttraining für Läufer ist eine Gratwanderung. Ein bischen ist gut, aber alle richtig schnellen Läufer sind wandelnde Skelette. Ich will nicht so aussehen deswegen trainiere ich viel Kraft, aber schnell macht das nicht. Besonders beim Marathon merkt man nach 35km jedes Gramm, auch wenn es aus Muskelfleisch besteht.

Die Tage im null-KH-Bereich sind für Marathonläufer wichtig, weil sie den Fettstoffwechsel trainieren. Angenommen, Du machst eine CKD mit mo-fr lowcarb und sa-so highcarb, dann wären die Laufeinheiten spätestens von do-fr, eher schon ab mi alle im Fettstoffwechsel, selbst wenn sie nur wenige km lang sind. Feine Sache, weil dafür muß der Mischköstler 30km lang laufen, um überhaupt in diesen Bereich zu kommen. Dafür musst Du aber am Tag 1-2 nach dem Laden auch Sprints trainieren, sonst wirst Du nie schneller. Also lasse Dich durch das schlappe Gefühl nicht stören, stell' Dir einfach vor, Du hast schon 30km in den Beinen. Alles was Du da läufst ist Trainingseffekt für die wichtige Zeit zw. 32 und 42km im Wettkampf.

Und eigentlich hatte Barbie eh schon alles gesagt, ich laber' hier nur so vor mich hin um irgendwelche Nuancen zu finden aber es ist mühsam :D

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Dienstag, 9. März 2010, 05:55

Training trotz Erkältung?

Nun plagt mich seit 9 Tagen eine hartnäckige Erkältung. Anfangs hatte ich vor allem Halsschmerzen und kompletten Stimmverlust. Da war an meine geliebten morgendlichen Waldläufe nicht zu denken. Meine Stimme ist so langsam wieder da, auch wenn sie noch arg rauh klingt. Die Erkältung ist aber nachwievor präsent. Ich habe jetzt seit 9 Tagen keinen Sport mehr gemacht und langsam nervt mich das. Was das Laufen angeht so glaube ich es ganz gut im Gefühl zu haben, wann es wieder geht.

Wie siehts eigentlich mit Krafttraining aus. Mein Gefühl sagt mir, dass es eigentlich noch eher gehen müßte als Laufen, weil der Puls ja doch nicht so hoch geht, oder?

Vielleicht sagt Ihr ja auch, dass ich das absolute Weichei bin, wenn ich wegen einer Erkältung nicht trainiere, aber mein Arzt hat immer sehr mit mir gemeckert, wenn ich es tat. Außerdem versuche ich immer in meinen Körper reinzuhören und der rät mir momentan immer noch ab, denke ich.

Wenigsten bin ich mit meiner Ernährung konsequent. Wenn ich keinen Sport mache, brauche ich auch keine KH's. Die Null-Carb Läufe von denen Du sprichst Austrain sind für mich so mit das schwierigste überhaupt. Ich habe es schon gehabt, dass ich mich plötzlich nach 15km nach einem Berg von einem Moment auf den anderen so schlapp fühlte, mein Kreislauf und mein Puls absolut absackten und ich nicht mehr anders konnte und zu nächsten Tanke bin und mir einen Schokoriegel und ne Cola gekauft habe. Vielleicht bin ich ja ein Schwächling, aber ich komme halt auch nicht aus meiner Haut. Mit den carbofreien Läufen bin ich deshalb etwas vorsichtig. Was ich gerne mache sind morgendliche Nüchterläufe, das geht meist ganz gut.

In knapp 3 Wochen ist der Berliner Halbmarathon und nun diese Zwangstraingspause. Das war vor 5 Jahren mein erster richtiger Wettkampf und seit 2005 bin ich dort jedes Jahr gelaufen. Ich will auf jeden Fall starten, aber so wie es im Moment aussieht wird es wohl lediglich ein Trainingslauf. Mal sehen. Wenn ich ernährungstechnisch in der Spur bleibe und Im moment sieht es da ganz gut aus, wird es aber ein für mich vergleichsweise "leichter" Lauf. Eigentlich gehörte dieser Eintrag jetzt hier wohl mehr in die Cardio-Ecke, aber ich hoffe es ist okay.

Joe

MonikaB

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7

Dienstag, 9. März 2010, 06:45

Kein Sport, nix, nada ... kein Krafttraining, kein Laufen ... nichts, bis du wiedervöllig okay bist. :-(( :-((

Du kannst aus deiner Erkältung eine schöne Herzmuskelentzündung machen. Das ist schneller passiert als man denkt.
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Dienstag, 9. März 2010, 07:35

Da höre ich doch meinen Arzt sprechen. Du hast sicher recht und so übe ich mich in Geduld und konzentriere mich momentan auf die Ernährung.

Um wenigstens ein bißchen Bewegung zu haben, habe ich gerade einen Waldspaziergang im Sonnaufgang gemacht. Herrlich. Vielleicht gehe heute Abend noch etwas Schwimmen, aber auch nur ganz locker.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joru« (9. März 2010, 09:01)


Austrian

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Dienstag, 9. März 2010, 22:17

Faustregel: alles was ab dem Hals aufwärts ist, geht, alles was darunter ist, geht nicht. Halsweh, Schnupfen, Husten, Heiserkeit, etc. haben mich in 25 Jahren nicht von irgendwas abgehalten. Dagegen sind Fieber, Gliederschmerzen, Erbrechen, Durchfall, etc. Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung und da meidet man jede Anstrengung meist schon einfach deswegen, weil eh nix geht.

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Mittwoch, 10. März 2010, 11:42

Eine Grippe / grippaler Virus-Infekt kann zur Herzmuskelentzündung führen, wenn man diesen in der Zeit der Infektion zu sehr belastet. Aber auch nur das.
Also: Kein Training.
Bei einer normalen Erkältung geht leichtes Training, auch Ausdauer, sehr wohl, aber eben bitte leicht, nicht vollpower!
Leichtes bis mittelschweres Krafttraining ist mit einer Erkältung (was ja bekannterweise etwas ganz anderes ist, als eine Grippe!) gar kein Problem.
Meiner Erfahrung nach gibt es da keinen Grund, übervorsichtig zu sein. Ich sehe es wie Austrian, mit einer Erkältung habe ich Zeitlebens Sport getrieben, immer etwas abgespeckt, aber dennoch. Und es hat nie geschadet, ganz im Gegenteil, ein aktiver Körper wird auch schneller wieder fit als ein inaktiver. ;)

Höre in Dich rein, wenn es Dir richtig mies geht, Du Fieber oder Gliederschmerzen etc hast, dann lass es natürlich sein, aber wenn wir nur von Husten, Heiserkeit und/oder Schnupfen reden, dann gibt es keinen Grund, auf Null zu schalten.
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